Strom aus dem Ausland als Ausweg
Politiker reden sich gerne alles schön. Als die Bürger gegen die Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken waren hieß es, dass dies ohne immense Kosten nicht möglich wäre und die Stromerzeuger ja auch gar nicht so gefährlich sein. Dann kam Japan. Schon wehen die gelb-schwarzen Fahnen in einem neuen Wind und der Ausstieg ist abgesegnet. Doch die Kosten stehen immer noch im Raum. Bis zu 40 Euro pro Jahr und Bürger soll die Umstellung auf andere Energiequellen kosten, da vor allem Probleme bei der Erzeugung in Windkraftwerken bestehen und man diese ersetzen müsse. Bisher kann man die dort gewonnene Energie nämlich nicht speichern und so wird sie immer gleich in das Stromnetz eingespeist und sorgt für starke Unregelmäßigkeiten. Die Stromkonzerne beschweren sich bereits jetzt über die unnötigen Kosten, die für sie entstehen werden. Als ob sie sie nicht doppelt und dreifach auf den Endverbraucher übertragen würden.
Besonders raffinierte Firmen wollen jetzt einfach ihre Atomkraftwerke in den Nachbarländern von Deutschland bauen. Unter dem Motto: "Aus den Augen, aus dem Sinn". Doch Atomkraftwerke sind immer gefährlich, egal wo sie stehen. Japan hat dies nur zu deutlich wieder gezeigt, nachdem die meisten Tschernobyl anscheinend schon vergessen hatten. Die Menschen in Deutschland müssen also entweder mehr Geld zahlen oder lernen Strom zu sparen. Doch die verwöhnte Menschheit stellt nur ungern zurück, selbst wenn es ihrer Umwelt nutzen würde. Vielleicht sollten wir uns alle noch einmal in unseren Nachbarländern umsehen und die Schönheit genießen, bevor dort in wenigen Jahren die nächste Katastrophe passiert und alles bis zum Sanktnimmerleinstag verstrahlt ist. Auf der neuen Seite www.wimdu.de kann sich jeder, der die Natur noch einmal intakt genießen möchte, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus mieten. Aber das sollte man lieber schnell tun, die Konzernriesen laden bereits die ersten Baustoffe ein und fahren los.