Geschichte des elektrischen Stroms

Durch Experimente zum Strom

Um ca. 1600 n. Chr. führte der Brite William Gilbert Experimente mit Bernstein durch und entwickelte anschließend erste Thesen zum Strom. Er führte auch den Begriff elektrisch ein und verwendete ihn zum ersten Mal. Auf Grundlage seines Wissens und Erkenntnisstandes haben viele weitere Wissenschaftler zahlreiche Versuche und Experimente durchgeführt. 1672 stellt einen weiteren wichtigen Eckpunkt in der Erforschung des elektrischen Stroms dar, denn der deutsche Physiker Otto von Guericke erfand in diesem Jahr eine spezielle Maschine, mit der sich elektrische Ladungen erzeugen ließen. Er nannte diesen Apparat Elektrisiermaschine.

Wichtige Erfinder

Neben den deutschen Erfindern Ohm, der das ohmsche Gesetz entwickelte und Siemens, der die erste Dynamomaschine erfand und dem Briten Faraday war insbesondere der amerikanische Erfinder Thomas Edison extrem bedeutsam in der Geschichte des elektrischen Stroms. Er verbesserte die Glühbirne, entwickelte einen Filmprojektor und war ab 1882 bei der Ausgestaltung von Kraftwerken mitbeteiligt. Diese Kraftwerke lieferten für Straßen und private Haushalte Strom.

Aktuelle Forschung

Da Rohstoffe wie Braun- und Steinkohle sehr begrenzt und bald nur noch schwer förder bar sind und Atomkraftwerke vor allem durch die Katastrophe in Fukushima immer mehr ins Abseits geraten, liegt die Hoffnung auf regenerativen Energiequellen. Die Nutzung dieser Energien, wie zum Beispiel Sonne, Wind und Wasserkraft erschöpft nicht den Bestand der Quelle. Außerdem sind sie umweltfreundlicher als klassische Energiequellen wie z.B. die Braunkohle, welche bei Verbrennung schädliche Aussonderungen nach außen abgibt.