Erzeugung von Strom in Windkraftanlagen
Bei einer Fahrt durch Deutschland schmücken sie seit langem den Horizont: Die sich gemütlich drehenden hohen Windräder. Meist gibt es ganze Gruppen davon, die auf Feldern stehen und bei Nacht kaum noch auszumachen sind. Von den kleinen blinkenden Lämpchen mal abgesehen.
Die Funktionsweise der Windkraftanlagen
Weht ein Wind über die Felder trifft er auf die Rotorblätter des Rades. Sie haben einen Durchmesser von mindestens 40 Metern, werden aber immer größer. Die aerodynamisch geformten Blätter können bereits geringe Windstärken nutzen und geraten nur bei selten eintretender Vereisung in Gefahr. Sie sind an der Narbe befestigt, die sie andrehen Durch diese Bewegung wird eine Achse im Inneren der Narbe angetrieben und diese gibt die Drehung an eine Spule des Generators in der Gondel weiter. Im Generator werden die Drehungen der Spule mittels der Magnetmantels in einen elektrischen Stromfluss verwandelt. So verwandelt sich die kinetische Energie, nämlich die Bewegung der Rotorblätter, in elektrische. Die Gondel gibt diese durch den Turm an einen am Boden liegenden Netzanschluss ab. Die Türme haben selten eine Höhe von weniger als hundert Metern, da vor allem im Inland die Böen in höheren Bereichen wehen.
Kritik an den Kraftwerken
Obwohl diese Art von Kraftwerken eine erneuerbare Energiequelle ist, die auch noch ohne Abgase funktioniert gibt es Gegner. Ihre Argumente sind teilweise jedoch lächerlich. Windparks werden meist mehr als einen Kilometer entfernt von Dörfern oder Häusern gebaut, trotzdem gibt es Beschwerden über den Krach und die "Lichtreflektionen", die durch das Drehen der Rotorblätter im Sonnenlicht ausgelöst wird. Ein Mangel den die Räder aufweisen, ist die Unbeständigkeit, da natürlich nicht immer Wind weht und folglich Strom produziert werden kann. Ein negativer Punkt der von Wissenschaftlern jetzt jedoch gelöst wurde sind Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen mit den Anlagen. Wären diese lila statt grau angemalt, würden sie keine Insekten anlocken und die Jäger derselben auch nicht.