Erzeugung von Strom in Wasserkraftwerken

Riesige Staudämme sind beeindruckende Bauwerke, die der Mensch zu seinen Gunsten in die Natur baut. Hierbei werden natürliche Verläufe in geringer Weise so verändert, dass ein Maximum an Nutzen erbracht werden kann. Beim Ablassen des Wassers möchte man meinen, dass selbst die Niagarafälle kein eindrucksvollerer Anblick sind.

Die Funktionsweise der Wasserkraftwerke

Ein Staudamm wird an einem Fluss oder See errichtet, der an einem möglichst starkem Gefälle liegt. Der Dann verfügt über mehrere innere Ablasskanäle, durch die bei Bedarf das Wasser abgelassen werden kann. Durch den Druck mit dem das angestaute Wasser durch die Rohre drückt, werden die darin befindlichen Turbinen angetrieben. Diese gibt über die Drehung der Achse die Bewegung an einen Generator wieder, der in einem Maschinenhaus vor dem Damm liegt. Durch dieses Haus gehen die Leitungen dann an einen Transformator, der die umgewandelte Energie dann in das Netz einspeist. Das Wasser verlässt die Rohre in ein natürliches Flussbett und ist vollkommen unverändert. Die Menge der dabei erzeugten Energie ist von der Menge des gestauten Wassers, der Anzahl der Rohre und dem Grad des Falles abhängig.

Kritik an den Kraftwerken

Da Energie aus Wasserkraftwerken die sauberste ist, die man erzeugen kann, hält sich die Kritik in Grenzen. In den Ländern nördlich von Deutschland wird der Großteil des Stromverbrauchs durch diese Erzeugungsart gedeckt. Zu den Nachteilen zählen die ökologischen Veränderungen, vor allem am natürlichen Fluss des Wassers und die Folgen der Erhöhung des Wasserspiegels. Auch Fischsterben durch die Turbinen wurde bemängelt, kann jedoch teilweise durch Siebe vor den Rohren verhindert werden. Die Umsiedlung von Menschen ist wohl das größte Ärgernis. Dies könnte man jedoch vermeiden, schließlich gibt es genügend mögliche Bauplätze, auch fernab von Siedlungen.