Alle wollen Strom haben, aber nicht erzeugen

Man kann davon ausgehen, dass jeder Mensch in der westlichen Zivilisation nicht gewillt ist, auch nur einen Tag ohne Strom auszukommen. Schon nach nur wenigen Minuten Stromausfall sind die meisten vor unüberwindbare Probleme gestellt: Was tun, wenn weder Fernseher noch PC laufen? Aus lauter Langeweile kochen fällt durch die immer häufiger vertretenen Elektroherde auch aus. Und putzen kommt eh nur in Frage, wenn die Hausmilben zu aggressiv werden. Doch Strom kommt leider nicht einfach so aus der Steckdose. Er muss in einem Kraftwerk erzeugt und dann in das Netz eingespeist werden.

Quellen der Stromerzeugung

Rein physikalisch gesehen handelt es sich bei der Stromerzeugung um die Umwandlung von unterschiedlichsten Energiequellen in elektrische Energie. Genau diese Energiequellen sind jedoch das Problem, denn leider setzt die Menschheit und vor allem die Unternehmen auf Rohstoffe, die jedoch nicht endlos vorhanden sind. Ganz im Gegensatz zu den Elementen. Energie kann unendlich aus Wasser und Wind gewonnen werden. Zumindest ortsweise sehr eingeschränkt ist zwar die Gewinnung durch Solarenergie, jedoch gibt es viele kreative Köpfe, die auch dafür Lösungen gefunden haben. Doch leider möchte kaum ein Konzern sein hart erschlichenes Geld in erneuerbare Energien stecken. Denn bis diese Investitionen sich auszahlen würde es ja ein paar Jahre dauern und bis dahin müsste man vielleicht auf die Porschesammlung verzichten. Das kann man natürlich von keinem Vorstand erwarten. Dem könnte man zumindest ein wenig Abhilfe schaffen, wenn das eigene Heim ein Selbstversorgerhaus wäre.

Die Verteilung der Energieträger

Dies ist leider der Grund, warum unsere Natur weiter geschädigt wird. Unnötig, wie dabei zu bemerken ist. Heute führen, trotz besseren Wissens, noch immer Kohlekraftwerke die Produktion mit fast 44% an. Es folgt die sogar noch wesentlich schädlichere Kernenergie mit 24%, die erneuerbaren Energien kommen nur auf einstellige Anteile.